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Verbraucher-Tipps

Verbraucherzentrale in Bergheim

Verbraucherzentrale in Bergheim

Mehr Rechte, mehr Zuschüsse, mehr Umweltschutz
Kürzere Kündigungsfristen für Verträge und ein Kündigungsbutton bei online abgeschlossenen Laufzeitverträgen stärken Verbraucherrechte;
Das E-Rezept kommt, die Kartenzahlung an E-Ladesäulen und der Arbeitgeberzuschuss zur Betriebsrente werden Pflicht;
Besserer Umweltschutz durch die Anhebung des CO2-Preises, ein erweitertes Einwegpfand und mehr Rückgabemöglichkeiten für Alt-Elektrogeräte.

Manches wird teurer im neuen Jahr, etwa der Sprit, das Bahnfahren oder das Briefporto. Aber in vielen Punkten profitieren Verbraucher:innen auch von neuen Gesetzen und Regelungen, die zu Anfang oder im Laufe des kommenden Jahres in Kraft treten.

Wolfgang Schuldzinski, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW: „Die Verbraucher:innen können sich über einige Neuerungen im kommenden Jahr freuen. Vor allem bei Vertragsabschlüssen sinken die Hürden für Kündigungen deutlich. Und neue Regelungen zum Recycling von Elektrogeräten oder die Pfandpflicht auf Einwegflaschen aus Kunststoff erleichtern einen nachhaltigen Umgang mit wertvollen Ressourcen.”

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Wirbel ums Laub
Der Laubbläser beschallt die Nachbarschaft mit dauerhafter Begleitmusik, das glitschig-nasse Blätterwerk fegt der Wind zum Ärger der Nachbarn in Massen über den Gartenzaun. Das Laub muss weg! – So sicher wie der Jahreszeitenwechsel sorgt sowohl zu viel als auch zu wenig Einsatz beim Rechen und Kehren für Wirbel und Ärger in der Nachbarschaft. Der Ratgeber der Verbraucherzentrale „Meine Rechte als Nachbar“ informiert über die wichtigsten Regeln im Blätterwald und lotst durch viele weitere rechtliche Fragen bei möglichen Streitereien unter Nachbarn.

Ob laute Musik, Obsternte aus Nachbars Garten oder Grenzüberbau – mit zahlreichen Beispielen aus der Praxis erläutert das Buch, wie sich Konflikte beilegen lassen. Dabei geht es auf das Nachbarrecht, die gesetzlichen Regelungen im Bürgerlichen Gesetzbuch sowie die Vorschriften der einzelnen Bundesländer ein. Zu erfahren ist, welche Beeinträchtigungen hinzunehmen sind, aber auch, wogegen man sich wehren kann. Wer sich zum Beispiel an Fallobst stört oder mögliche Schattenbildung durch überragende Äste vermeiden will, kann auch verlangen, dass diese bis zur Grundstücksgrenze zurückgeschnitten werden. Wer seinem Nachbarn mit einer angemessenen Frist Gelegenheit gegeben hat, sich selbst darum zu kümmern, darf unter Umständen am Ende sogar selbst die Heckenschere ansetzen. Allerdings nur in der winterlichen Ruhephase, und nicht etwa, während die Obstbäume Früchte tagen.

Der Ratgeber „Meine Rechte als Nachbar“ hat 224 Seiten und kostet 14,90 Euro, als E-Book 11,99 Euro. Erhältlich ist dieser Ratgeber in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW

Bergheim, Hauptstraße 108 (Tel.: 02271 / 45025-01) und
Brühl, Carl-Schurz-Straße 1 (Tel.: 02232 / 20687-01).

Lotse durch Mieterrechte vom Einzug bis zur Kündigung
Mietenspiegel und neue Heizkostenverordnung, geänderte Regeln bei der Umwandlung von Wohneigentum oder für Barrierefreiheit: Während bezahlbare Wohnungen knapp sind, gibt es bei Mieter- und Vermieterrechten und -pflichten viele Neuerungen. Wie sich die CO2-Bepreisung auf die Energierechnung auswirkt, ob und wann Mieterhöhungen bei energetischen Sanierungen gerechtfertigt sind – die Neuauflage des Ratgebers „Das Mieter-Handbuch“ gibt darauf Antworten. Das gemeinsam von der Verbraucherzentrale und dem Deutschen Mieterbund (DMB) herausgegebene Buch liefert aktuelles Mietrecht kompakt – und gibt mit Checklisten und Musterformularen eine sichere Grundlage für Verhandlungen mit dem Vermieter an die Hand.

Wie lange im Voraus muss der Vermieter mitteilen, dass die Miete erhöht werden soll? Kann er erhöhen wie er will? Müssen Sanierungen geduldet werden? Wie hoch dürfen Abstandsforderungen des Vormieters sein? Was ist beim Widerspruch gegen die Betriebskostenabrechnung zu beachten? Vom Abschluss des Mietvertrags über das laufende Wohnverhältnis bis hin zum Auszug begleitet der Ratgeber durch die wichtigsten Mieterfragen. Passende Vertragsformulare und Checklisten gibt es zum Heraustrennen und Ausfüllen – auch als Onlineversion für all jene, bei denen der digitale Wohnungsordner Einzug hält.

Der Ratgeber „Das Mieter-Handbuch“ hat 246 Seiten und kostet 14,90 Euro. Erhältlich ist dieser Ratgeber in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW

Bergheim, Hauptstraße 108 (Tel.: 02271 / 45025-01) und
Brühl, Carl-Schurz-Straße 1 (Tel.: 02232 / 20687-01).

Verbraucherzentrale NRW verklagt Betreiberfirma der Online-Seiten www.saturn.de und www.mediamarkt.de

Es klingt nach einem Schnäppchen, das das Budget schont und das man locker mitnehmen kann: den Riesen-Flachbildschirm oder das schicke Handy sofort kaufen, kreditfinanziert zu null Prozent Zinsen. Aber so attraktiv solche Angebote in der Werbung klingen: Durch die Hintertür können sie teuer werden und versteckte Nachteile mit sich bringen. Das gilt auch für die Internetangebote von Saturn und Mediamarkt, so die Auffassung der Verbraucherzentrale NRW. Sie hat daher die MMS E-Commerce GmbH verklagt, die das Internetangebot betreibt.

„Wer beim Shoppen die  angebotene Null-Prozent-Finanzierung nutzt, kann statt eines Ratenkredits, der nach Abzahlung erledigt ist, unabsichtlich auch einen Rahmenkredit vermittelt bekommen. Dieser bindet dann Verbraucher:innen in der Regel  über die konkrete Kauffinanzierung hinaus vertraglich an den Kreditgeber", kritisiert Marcus Köster, Jurist und Finanzierungsexperte bei der Verbraucherzentrale NRW. "Weil das aus unserer Sicht auf den Onlineseiten nicht deutlich genug kommuniziert wird, können Verbraucher:innen dies nicht ausreichend erkennen. Sie gehen nach unserer Einschätzung deshalb davon aus, dass eine Null-Prozent-Finanzierung klassisch über einen überschaubaren Ratenkredit erfolgt."

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Angebot der Verbraucherzentralen

- Verlässliche Textbausteine erleichtern persönliche Patientenverfügung
- Online-Tool hilft auch, die Tragweite der Entscheidung zu verstehen

Schnell und bequem von zu Hause aus eine auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmte Patientenverfügung zu erstellen – das geht ab sofort mit „Selbstbestimmt – die Online-Patientenverfügung der Verbraucherzentralen“. Dieser neue Online-Service der Verbraucherzentralen ist kostenfrei über https://www.verbraucherzentrale.nrw/patientenverfuegung-online erreichbar. Grundlage sind Textbausteine für eine schriftliche Patientenverfügung, die das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz entwickelt hat und als PDF-Dokument zur Verfügung stellt.

Mit einer Patientenverfügung kann individuell festgelegt werden, welche Untersuchungen und Behandlungen in bestimmten medizinischen Situationen erwünscht sind oder unterlassen werden sollen. Sie kommt zum Einsatz, wenn man selbst nicht mehr in der Lage sein sollte, seinen Willen zu äußern.

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Wie man die richtigen Leistungen für die Pflege zu Hause findet - Neue interaktive Übersicht der Verbraucherzentrale NRW bietet einen leicht verständlichen Überblick von Pflegegeld bis Hilfsmittel. Pflegebedürftige können noch bis zum Jahresende Entlastungsleistungen leichter nutzen, auch aus den Vorjahren.

Pflegebedürftige Menschen und deren pflegende Angehörige sind erleichtert, wenn sie nach der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst den Pflegegrad erhalten. Denn damit haben sie Anspruch auf Pflegeleistungen. Doch es gibt viele Regeln, Begriffe und Kombinationsmöglichkeiten. Außerdem sind die Leistungen je nach Pflegegrad unterschiedlich. „Je höher der Pflegegrad, desto höher auch das Pflegegeld, aber desto vielfältiger sind auch die Leistungen. Hier einen Überblick zu behalten, ist nicht leicht“, sagt Verena Querling, Pflegerechtsexpertin der Verbraucherzentrale NRW. „Deshalb bieten wir Orientierung und Hilfe an.“ Eine neue Grafik ermöglicht einen umfassenden Überblick über die unterschiedlichen Leistungen je nach Pflegegrad - leicht verständlich für Pflegebedürftige und Angehörige.

Der erste Schritt: Die Pflegeberatung
Pflegeversicherte haben einen Anspruch auf Pflegeberatung. Sie bietet individuelle Hilfe und unterstützt dabei, die Pflege zu organisieren. Pflegende Angehörige und ehrenamtliche Pflegepersonen haben (mit Zustimmung des Pflegebedürftigen) ebenfalls Anspruch auf Pflegeberatung - normalerweise in der eigenen Wohnung. Es empfiehlt sich, dieses unterstützende Angebot so früh wie möglich zu nutzen, um von Anfang an eine gute Versorgung zu organisieren. Bei der Suche nach einer passenden Beratung hilft in Nordrhein-Westfalen der Pflegewegweiser NRW mit Informationen im Netz und telefonisch kostenfrei unter Tel. 0800 / 4040044.

Pflegegeld oder Pflegesachleistung?
Wichtig ist der Unterschied zwischen Pflegegeld und Pflegesachleistung. Mit letzterer wird ein ambulanter Pflegedienst oder Hilfe im Haushalt bezahlt. Die Leistungen werden zum 01.01.2022 angehoben. Pflegegeld dagegen erhält man, wenn Familienangehörige, Freunde oder Nachbarn die häusliche Pflege übernehmen. Beide Leistungen können aber auch kombiniert werden.

Beispiel: Ein Pflegebedürftiger (mit Pflegegrad 3) hat Anspruch auf Pflegesachleistungen in Höhe von 1.298 Euro. Tatsächlich verbraucht werden aber nur 70 Prozent, also eine Summe von 908,60 Euro. Deshalb können 30 Prozent vom Pflegegeld ausgezahlt werden. Bei einem Satz von 545 Euro in Pflegegrad 3 sind das in diesem Fall 163,50 Euro.

Ein Plus bei Entlastungsleistungen bis Jahresende
Pflegebedürftige, die Leistungen von der Pflegeversicherung beziehen und zu Hause wohnen, haben unabhängig vom Pflegegrad einen Anspruch auf 125 Euro im Monat für Entlastungsleistungen. Die Anbieter in NRW müssen normalerweise bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Bis zum 31.12.2021 kann auch Hilfe von Bekannten, Freunden und Nachbarn in bestimmten Fällen damit finanziert werden, ohne dass diese hierfür eine spezielle Qualifikation nachweisen müssen. Außerdem können Beträge aus 2019 und 2020 noch bis zum 31. Dezember 2021 genutzt werden.


Weitere Infos und Links:
In der interaktiven Grafik „Pflegegrad: Diese Leistungen gibt es für die Pflege zu Hause“ wählt man zunächst den Pflegegrad aus. Zu den verschiedenen Leistungen sind in einer Text-Box die wichtigsten Fakten zusammengefasst – jeweils mit Link zu ausführlichen Texten: www.verbraucherzentrale.nrw/node/64399

Hilfestellung rund um das das Thema Pflege bietet zudem der Pflegewegweiser NRW unter https://www.pflegewegweiser-nrw.de/.

 

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