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Verbraucher-Tipps

Verbraucherzentrale in Bergheim

Verbraucherzentrale in Bergheim

Neuer Ratgeber hilft Senioren bei der Steuererklärung
Ruhestand schützt nicht vor Papierkram: Auch Rentner sind zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet, wenn ihr zu versteuerndes Einkommen den jährlichen Grundfreibetrag übersteigt. Viel zu viele Menschen verschenken am Lebensabend Jahr für Jahr Geld ans Finanzamt, das sie sich zurückholen könnten. Unterstützung bietet dabei der aktuelle Ratgeber der Verbraucherzentrale „Steuerklärung für Rentner und Pensionäre“, der jede Menge Praxiswissen, Formulare, verständliche Ausfüllhilfen und viele Spartipps bietet. Die Leserinnen und Leser erfahren, wie sie ihr Einkommen richtig berechnen oder die elektronische Erklärung mit Elster-Online funktioniert.

Das Buch berücksichtigt alle aktuellen Regelungen und sogar mögliche Auswirkungen der Corona-Pandemie. So bleiben beispielsweise Übungsleiter- oder Ehrenamtspauschalen steuerfrei, die während des Lockdowns weitergezahlt wurden. Wer hingegen noch berufstätig ist, könnte in diesem Jahr veränderte Werbungskosten haben. Anhand von Beispielen informiert der Ratgeber im ersten Teil ausführlich über die sieben verschiedenen Einkunftsarten. Im zweiten Teil erfahren die Senioren, wie sie ihre Steuerlast reduzieren können, der Anhang bietet schließlich sämtliche nötige Formulare im Überblick.

Der Ratgeber „Steuererklärung für Rentner und Pensionäre“ hat 240 Seiten, kostet 14,63 Euro und ist in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW Bergheim, Hauptstraße 108 (Tel.: 02271 / 450 25 01) und Brühl, Carl-Schurz-Straße 1 (Tel.: 02232 / 206 87 01) erhältlich.

Neuer Ratgeber klärt über Geld- und Rechtsfragen auf
Familie umfasst meist mehr als Mutter, Vater und Kind. Viele Haushalte entsprechen diesem traditionellen Schema nicht mehr. Laut Statistischem Bundesamt wird gut ein Drittel aller Ehen in Deutschland geschieden. Die Folge: Zweit- oder Drittehen mit Kindern oder eheähnliche Lebensgemeinschaften gehören inzwischen zum Alltag, werden von Recht und Gesetz jedoch oft benachteiligt. Viele Vergünstigungen, die Kernfamilien zustehen, gelten nach wie vor nicht für eine „Patchworkfamilie“. Der gleichnamige Ratgeber, aktuell veröffentlicht von der Verbraucherzentrale, klärt Betroffene über ihre Rechte auf und gibt Tipps, wann sie Geld vom Staat erhalten oder wie sie gut haushalten können.

Die Finanzen stellen meist eine besondere Herausforderung in einer Patchworkfamilie dar: Wer zahlt die Jugendfreizeit des Sohnes aus erster Ehe? Sollen die laufenden Kosten geteilt werden, obwohl er zwei Kinder in die neue Beziehung brachte und sie nur eines? Das Buch vermittelt wirtschaftliches Wissen, bietet Tipps für den Alltag, Checklisten und Entscheidungshilfen. Es soll Partner in neuen Lebensformen ermutigen, über Geld zu sprechen sowie finanzielle und rechtliche Angelegenheiten gemeinsam zu regeln. Denn schon ein fehlendes Testament kann zur bösen Überraschung führen: Kommt die gesetzliche Erbfolge zum Zug, können nur leibliche und adoptierte Kinder das Erbe oder den Pflichtteil beanspruchen.

Der Ratgeber „Patchworkfamilie – Meins. Deins. Unser. So regeln Sie Geld- und Rechtsfragen“ hat 192 Seiten, kostet 16,58 Euro und ist in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW Bergheim, Hauptstraße 108 (Tel.: 02271 / 450 25 01) und Brühl, Carl-Schurz-Straße 1 (Tel.: 02232 / 206 87 01) erhältlich.

Wer kennt das nicht? Der Kündigungstermin wird knapp verpasst und automatisch verlängert sich der Laufzeitvertrag um mehrere Monate. Manchmal sogar gleich um ein ganzes Jahr, was ungewollt hohe Folgekosten nach sich zieht. "Verbraucher vergessen häufig, dass sich Verträge am Ende der Laufzeit automatisch verlängern. Das böse Erwachen kommt, wenn die monatlichen Beträge weiter gezahlt werden müssen", erklärt Andrea Schwahn, Beratungsstellenleiterin der Verbraucherzentrale NRW in Bergheim. "Gerade im Bereich Telekommunikation mit einer üblichen Vertragslaufzeit von zwei Jahren rächt sich das: Wer vergisst, beweisbar zu kündigen, hat das Nachsehen." Ähnliches sei aber auch bei anderen Laufzeitverträgen zu beobachten. Damit es nicht zu unangenehmen Überraschungen kommt, rät die Verbraucherzentrale NRW folgende Punkte beim Thema Kündigung zu beachten:

Kündigungsfrist verstehen und einhalten: Eine dreimonatige Kündigungsfrist bedeutet zum Beispiel, dass spätestens drei Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit die Kündigung beim Anbieter eingegangen sein muss - nicht exakt drei Monate vorher. Man kann dies also auch schon deutlich früher tun. Schwahn erläutert: "Wer seine eigene Vergesslichkeit kennt und genau weiß, dass der Vertrag am Ende der Laufzeit sicher beendet sein soll, kann alternativ auch einfach sofort, also gleich nach Abschluss des Vertrages kündigen. Der Kunde muss allerdings nachweisen können, dass der Vertragspartner die Kündigung auch rechtzeitig erhalten hat.“

Kündigungsbestätigung einfordern: Hier gilt Beweisbarkeit vor Bequemlichkeit: Das Kündigungsschreiben sollte am besten per Einschreiben mit Rückantwort versendet werden - so erhält man einen sicheren Beweis für den Zugang der Kündigung. E-Mails oder die Nutzung von Kontaktformularen auf den Seiten der Anbieter haben im Streitfall nicht die gleiche Beweiskraft wie eine datierte Rückantwort des Anbieters. „Daran ändert auch eine ‚Lesebestätigung‘ des E-Mail-Programms nichts“, weiß Beratungsstellenleiterin Schwahn. „Ratsuchende weisen immer wieder empört darauf hin, dass die Firma die Kündigung über das Kontaktformular hundertprozentig erhalten haben müsse. Sie verkennen jedoch, dass bei einer Kündigung der Kunde selbst für deren Zugang verantwortlich ist, juristisch gesehen also die Beweislast trägt.“

Versteckte Werbeanrufe durchschauen: Oftmals erhalten Verbraucherinnen und Verbraucher nach der Kündigung noch einen Anruf der Firma unter dem Vorwand, man habe noch Rückfragen zur Kündigung oder der Vertrag müsse verlängert werden. "Hier darf man sich nicht verunsichern lassen", so Andrea Schwahn. „Die meisten Verträge im Telekommunikationsbereich haben eine eingebaute Vertragsverlängerung. Es handelt sich nur um den Versuch, die Menschen in ein Gespräch zu einem erneuten Vertragsabschluss zu locken." Interessant dabei: Ein Vertragsabschluss im Bereich Telekommunikation kann nach gegenwärtiger Rechtslage auch rein mündlich am Telefon wirksam erfolgen, die Kündigung muss jedoch mindestens in Textform – also z.B. per E-Mail erfolgen.

 

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