31 Kubikmeter Müll, verpackt in rund 300 blauen Säcken, sowie unter anderem Autoreifen, Stühle und ein Kühlschrank: Dies ist die Bilanz des städtischen Frühjahrsputzes am vorigen Samstag. Mehrere hundert freiwillige Helfer fanden sich um 10 Uhr an den zentralen Treffpunkten in den Stadtteilen ein, wurden dort mit Sammelsäcken, Greifzangen und Handschuhen ausgestattet.

Neben zahlreichen Einzelpersonen und Vereinen beteiligten sich auch Kindertagesstätten und Schulen an der Veranstaltung von Stadt und Stadtwerke Hürth – wie beispielsweise 188 Schülerinnen und Schüler der Clementinenschule im Stadtteil Alt-Hürth. Die Dritt- und Viertklässler trotzten dem strömenden Regen und reinigten öffentliche Flächen. „Zu Beginn war bei uns allen die Motivation wegen des Wetters nicht so hoch, aber wenn die Kinder erst einmal unterwegs sind, bricht bei ihnen dann doch das Jäger- und Sammler-Gen durch“, berichtete Schulleiterin Jennifer Juncker. Die Erst- und Zweitklässler hatten mehr Glück mit dem Wetter. Als sie um 10 Uhr loszogen, war der Regen vorbei. Mit Bollerwagen, Handschuhen und Müllsäcken ausgestattet, säuberten alle Gruppen vorher festgelegte Straßenzüge. „Die Stadtreinigung hatte schon gute Vorarbeit geleistet, von Karneval fand sich kaum noch etwas“, bemerkte Frau Juncker. Die beiden Schulpflegschaftsvorsitzenden Richard Santesson und Johannes Pley sowie Ortsvorsteher Thomas Fund unterstützten die Kinder tatkräftig.

Auch andere Eltern halfen mit, nahmen sich sogar teilweise Urlaub, um dabei zu sein. Nach Beschluss der Schulkonferenz geht die Clementinenschule alle zwei Jahre bei der Aktion mit, um somit das Umweltbewusstsein nachhaltig zu schulen. Das Ergebnis ließ sich sehen: mehrere Säcke voller Müll, zwei Autoreifen, ein Einkaufswagen, den die Kinder bis zum Rand mit leeren Flaschen füllten und ein riesiger Stoff-Eisbär.

Bürgermeister Dirk Breuer machte mit im Stadtteil Efferen. Er unterstützte tatkräftig die Aktivitäten von Ortsvorsteher Thomas Blank, vom Vorstand der Stadtwerke Hürth, Stefan Welsch, vom Vorsitzenden des Ausschusses für Planung, Umwelt und Verkehr, Herbert Verbrüggen, sowie vom amtierenden Dreigestirn. „Eine Stadt lebt vom bürgerlichen Engagement und vom Ehrenamt“, betonte Hürths Erster Bürger in seiner Ansprache und dankte allen Beteiligten.

Nach dem Frühjahrsputz belohnten die Organisatoren die freiwilligen Helfer mit einem Umtrunk sowie Kaffee und Kuchen. Derweil wurde der Unrat von sechs Mitarbeitern der Stadtwerke Hürth auf drei Fahrzeugen zum Wertstoffhof abtransportiert. „Wir wollen ein sauberes Wohnumfeld mit mehr Lebensqualität. Und deshalb machen wir den Frühjahrsputz bereits zum 22. Mal. Denn wo kein Unrat liegt, wird erfahrungsgemäß nichts hingeworfen“, hat der Bürgermeister erkannt.

Organisiert wurde die Aktion von Abfallberaterin Sonja Flock von den Stadtwerken in enger Zusammenarbeit mi den Ortsvorstehern. In den zurückliegenden Jahren sind insgesamt weit über 5.000 Säcke Müll gesammelt worden. Hierbei handelt es sich meistens um achtlos weggeworfene Umverpackungen, Plastik und Papier. Weiterhin wurden über 100 Tonnen sonstiger Müll entsorgt – so zum Beispiel Reifen, Gartenabfälle, Fernseher, Matratzen, Glasscheiben, Plastikwannen, Fahrräder, Computer, Kartons, Autositze, Bierfässer, Möbelteile, Kühlschränke und vieles mehr. Die Abfallberaterin weist darauf hin, dass der größte Teil der Abfälle gebührenfrei im Wertstoffhof, Kalscheurener Straße 105, abgegeben werden kann.

Frühjahrsputz in Hürth: Rund 31 Kubikmeter Müll gesammelt
Schülerinnen und Schüler der Clementinenschule fanden unter anderem einen Eisbären aus Stoff.

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