Mit dabei: Interaktive Straßenmalerei „Wesseling – eine Stadt mit Herz“
Direkt über dem Rhein auf Ruttmanns Wiese präsentieren auf der Kunstmeile Wessinale am Sonntag, den 03. Juli, von 11 bis 18 Uhr zahlreiche Künstler*innen ihre schönsten Arbeiten. Die Besucher*innen erwartet ein breites künstlerisches Spektrum: Malerei und Bildhauerei, Fotografie, Schmuck, Keramik sowie Holz-, Glas-, Stein- und Metallarbeiten. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Viele der Künstler*innen lassen sich bei ihrer Arbeit über die Schulter gucken. Seit ihrer Gründung lebt die Wessinale, die in diesem Jahr schon zum 27. Mal stattfindet, von ihrer Nahbarkeit und dem direkten Austausch zwischen den Aussteller*innen und Besucher*innen.

Der Kunstverein Wesseling e.V. und der Künstler Dennis Josef Meseg sind auch wieder auf der Wessinale vertreten. Der Kunstverein zeigt KUNST-STREET-Art - Malerei mit Kreide. Dennis Josef Meseg, 2021 mit dem CREO Preis der Deutschen Gesellschaft für Kreativität e.V. aus Berlin für besondere kreative Leistung ausgezeichnet, wird an diesem Tag zwei besondere Aktionen in der Kölner Straße vor Ruttmanns Waage durchführen: Die interaktive Straßenmalerei „Wesseling – eine Stadt mit Herz“. Im Zentrum steht eine gemeinsam mit der Künstlerin Irmgard Maria Jansen-Otto gestaltete Schaufensterpuppe als Trägerin zahlloser Herzen. Wie aus einem Füllhorn ergießt sich von ihr aus eine Flut von Herzen durch die Straßen der Stadt. Alle Besucher*innen, Groß und Klein, sind eingeladen, sich mit Kreide und Spaß an diesem Projekt zu beteiligen. Zu dieser Mitmach-Aktion zeigt Dennis-Josef Meseg die Installation „Bei diesem Klimawandel geht die Menschheit baden", bestehend aus 1000 Quietschenten, Planschbecken, Sonnenschirm, Kundenstopper, Plakat und Liegestuhl.

Das Künstlernetzwerk SüdArt wird auf der Wessinale mit Henning Brück, Kosta Djurasinov, Lena Hemme, Marianne Krause, Christine Pohl, Adam Sochaj und Sylvia van den Heuvel vertreten sein. SüdArt, 2008 gegründet, ist ein Zusammenschluss von Künstler*innen aus Köln-Meschenich und Nachbarorten im Kölner Süden, deren Ausgangswunsch es war, in Meschenich, das vor allem durch den Kölnberg als sozialer Brennpunkt bekannt ist, Kreative zu mobilisieren und damit eine Kunst- und Kulturszene in diesem Stadtteil zu fördern.

Die Devise der Internationalen Kunstagentur ZARIFA-ART, 1996 in Deutschland als ein Teil des ORZA-Zentrums (seit 1992 in Aserbaidschan-Russland) gegründet, lautet: „Die Kunst ist international, sie bringt die Völker und Kulturen näher zusammen.“ Auf der Wessinale sind folgende Künstler*innen vertreten:
Anatolij Andrienko, Anton Baecker, Anna Derksen, Irina Radchenko und Leiter der Künstlergruppe Zarifa Art Ildrem Sultanov.

Die Fotowerkstatt VHS Rhein-Erft, ein freier Verbund von Fotografiebegeisterten unter der Leitung von Norbert Liebertz, zeigt in diesem Jahr zum ersten Mal aktuelle Bildwerke der Teilnehmer*innen auf der Kunstmeile.

Am Stand des Phoenix Theater Wesseling e.V. können sich die Besucher*innen über die Arbeit des 2011 mit dem Ehrenpreis „Wesselinger Kulturverein des Jahres“ ausgezeichneten Vereins informieren.

Unkompliziert akustisch Musik machen, das ist das Motto des Unplugged Live Music Duos „Price & Franklin“, das von 13.30 bis 14.30 Uhr und 15 bis 16 Uhr mit seiner Musik die Wessinale verzaubert. Manuela Price steht seit vielen Jahren auf der Bühne und hatte 1996/1997 mit „So Strung Out“ einen Top 10- Hit, der sich 19 Wochen lang in den deutschen Single-Charts hielt. Frank Hentschel wurde unter anderem als Sänger und Gitarrist der Late-Night-Band der Johannes B. Kerner Show im ZDF bekannt, wo er in über 100 Fernsehsendungen live mit national und international bekannten Künstlern (wie z.B. Wolfgang Niedecken, Sasha, Stefan Raab, Guildo Horn, Vanessa Mae, Udo Jürgens, Olli Dittrich, Hildegard Knef oder DJ Bobo) zusammenwirkte.

’72 – Das Wesseling Jahr“ – Ausstellung und Kalender zum Jubiläum
Wesseling. (wpd/ka) In diesem Jahr trägt Wesseling seit 50 Jahren die Bezeichnung „Stadt“. Seit 50 Jahren steht auch das Neue Rathaus an seinem Platz und die Stadt am Rhein ist seit 50 Jahren freundschaftlich mit ihrer Partnerstadt Pontivy verbunden. Diese drei Jubiläen sind für das Archiv der Stadt Wesseling mehr als Grund genug, mit einer Ausstellung im Neuen Rathaus auf das für die Stadt so ereignisreiche Jahr 1972 zurückzublicken.

Am Stadtfest-Sonntag, den 03. Juli, ist die Ausstellung ab 13 Uhr geöffnet. Stadtarchivarin Martina Zech führt um 14 Uhr und um 16 Uhr durch die Ausstellung. Wer an einer der Führungen teilnehmen möchte, kann sich unter archiv@wesseling.de anmelden.

In der Ausstellung werden zahlreiche Fotos verwendet, die bislang noch nicht präsentiert wurden. Sie stammen aus dem Nachlass von Helmut Weingarten, der über Jahrzehnte für den Kölner Stadtanzeiger schrieb und fotografierte. Das Kreisarchiv des Rhein-Erft-Kreises hat die Fotos für die Ausstellung zur Verfügung gestellt. Das Design der Ausstellung lässt keinen Zweifel daran: Es geht um die 70er Jahre!

Auf elf Bannern skizziert die Ausstellung den Weg Wesselings zur Stadtwerdung und präsentiert die wichtigen Ereignisse des Jahres 1972; allen voran der Olympiasieg der Wesselingerin Ulrike Meyfarth bei den Spielen in München. Neben den Anfängen der Partnerschaft mit Pontivy in Frankreich, behandelt die Ausstellung den Bau des Schulzentrums, des Neuen Rathauses und auch des Karstadt-Gebäudes. Denn Wesseling musste auch Städtisches liefern, um den Weg zum neuen Titel frei zu machen.

Exponate und eine gesonderte Präsentation von Bildern zur Partnerschaft mit Pontivy ergänzen die Ausstellung. Auch das Neue Rathaus wird 50. Sehenswerte Fotos von der Grundsteinlegung und dem Richtfest runden die Schau ab.

Zwölf Fotos der Ausstellung haben Eingang in den historischen Kalender der Stadt Wesseling für das Jahr 2023 gefunden. Für 5 Euro können Interessierte so ein kleines Stück der Ausstellung mit nach Hause nehmen oder verschenken. Der Kalender ist ab dem 03. Juli bei der Süßen Ecke und in der Buchhandlung Kayser und ab Montag, dem 04. Juli, auch an der Info im Neuen Rathaus erhältlich. Zum Stadtfest und Eröffnungstag der Ausstellung verkauft Stadtarchivarin Martina Zech den Kalender in den Zeiten der Ausstellungsführungen. Zudem sind sie am Stand des Vereins für Orts- und Heimatkunde e.V. erhältlich.

Die Ausstellung „’72 – Das Wesseling Jahr“ ist vom 03. Juli bis zum 30. September im Neuen Rathaus zu sehen. Öffnungszeiten: Mo, Mi, Fr 08 – 12 Uhr, Di 08 – 12 Uhr und 14 – 18 Uhr, Do 08 – 12 Uhr und 14 – 16 Uhr

 

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