Der bereits seit 1990 von der UNO anerkannte Gedenk- und Aktionstag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ wird seit 2001 durch die TERRE DES FEMMES-Fahnenaktion „Frei Leben ohne Gewalt“ begleitet, um die Öffentlichkeit wachzurütteln und ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen. TERRE DES FEMMES entwickelte eine farbenfrohe und leuchtende Fahne, die heute am Rathaus gehisst wurde.

Gewalt an Frauen ist allgegenwärtig. Jede dritte Frau in Europa erfährt mindestens einmal im Leben körperliche oder sexualisierte Gewalt. Diese zeigt sich in sexuellen Übergriffen, weiblicher Genitalverstümmelung, Verbrechen im Namen der Ehre, Frauenhandel, Zwangsprostitution, Früh- und Zwangsverheiratung oder häuslicher Gewalt.

„Der diesjährige Slogan #TrautesHeimLeidAllein soll deutlich machen, dass Gewalt direkt in unserer Nachbarschaft oder im Bekannten- und Kolleginnenkreis geschieht, aber oft hinter einer Fassade vom „trauten Heim“ versteckt wird“, weiß Gleichstellungsbeauftragte Silke Naumann. Neben dem Hilfetelefon gegen Gewalt an Frauen, das an 365 Tagen rund um die Uhr in vielen Sprachen unter der Rufnummer 08000 116 016 zur Verfügung steht, wurde heute mit mehreren Aktionen unter dem Motto „Wir brechen das Schweigen“ ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Frauen gesetzt. So machten die Expertinnen des Frauenforums Brühl-Hürth e.V. in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten mit einem Informationsstand auf dem Wochenmarkt vor dem Rathaus auf die Thematik aufmerksam, um zu informieren und um gezielte Unterstützung anzubieten.

Bürgermeister Dirk Breuer: „Gewalt ist für viele Frauen alltäglich. Gewalt gegen Frauen ist weder eine Randerscheinung, noch auf bestimmte Gesellschaftsschichten beschränkt. Sie ist für die Betroffenen besonders belastend, da sie häufig zu Hause – einem vermeintlich sicheren Ort – stattfindet. Schon durch die Corona-Pandemie hat sich das Gewaltproblem verschärft. Aufgrund der Energiekrise und der allgemein steigenden Preise für die Lebenshaltung wächst der finanzielle Druck in vielen Familien. Diese Nöte und Sorgen sind zusätzliche gewaltfördernde Faktoren. Umso wichtiger ist es, auf möglicherweise von Gewalt betroffenen Bürgerinnen und Bürger zuzugehen und aktiv über Angebote und Hilfen zu informieren.“

Gegen Gewalt an Frauen: Fahnen vor dem Hürther Rathaus gehisst

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