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Bergheim

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Leonhard Schmitz

 

Vereinstätigkeit:

Die Diabetes Selbsthilfegruppe B.B.E.e.V. besteht seit November 1999. Wir treffen uns jeden 2. Dienstag im Monat von 19:00-21:00 Uhr im Krankenhaus Maria-Hilf in Bergheim.
Wir sind Typ 1 - und Typ 2 - Diabetiker und eine offene Gruppe. Unser Motto ist Hilfe zur Selbsthilfe. Das bedeutet: Es werden Vorträge von Ärzten, Apothekern, Diätberaterinnen, Pharmareferenten usw. gehalten. Außerdem nutzen wir die Zeit für viele Gespräche untereinander, das Gemütliche und Gesellige ist uns auch sehr wichtig. Gäste und Betroffene sind herzlichst eingeladen. Unsere Treffen werden auch immer in unseren Tageszeitungen angekündigt!

Die Zahl der Diabetes-Kranken wächst weiter sprunghaft an

Ob es mit dem Ansteigen der Lebenserwartung wie in den letzten Jahrzehnten im Sinne einer Fortschrittsgeschichte einfach so weiter geht, ist zweifelhaft. Zwar argumentieren Politiker weiterhin damit, dass die Lebenserwartung weiter ansteigen wird, weswegen die Renten problematisch würden, andererseits weisen Forschungsergebnisse darauf hin, dass der Höhepunkt des medizinischen Fortschritts bereits überschritten sein könnte und wir nun wieder kränker und kurzlebiger werden könnten.

Die Wissenschaftler weisen in ihrer Studie darauf hin, dass früher die Vorhersagen weit unter der wirklichen Entwicklung lagen. So ging eine Studie von 1991 davon aus, dass sich die Zahl der Diabetes-Kranken von 6,5 Millionen im Jahr 1986 bis 2030 nur auf 11,6 Millionen verdoppeln würde. Das ist weniger als die Hälfte der Diabetes-Kranken, die es 2009 gibt. Eine Studie aus dem Jahr 2001 schätzte noch, dass die Zahl der Diabetes-Kranken bis 2050 auf 29 Millionen ansteigen werde. Eine retrospektive Studie hatte letztes Jahr deutlich gemacht, dass Diabetes kontinuierlich im Vormarsch ist. Waren es 1994 noch 10 Millionen Kranke, so 2000 schon 14 Millionen und 2007 19 Millionen.

Auch wenn es in Deutschland prozentual noch nicht so viele Zuckerkranke gibt wie in den USA, so geht man hier von einer ähnlich starken Zunahme aus. Gegenwärtig, so die Schätzung, seien um die 8 Millionen Menschen an Diabetes erkrankt. Bei den über 65-Jährigen sollen es zwischen 16 und 23 Prozent sein. In den nächsten 10 Jahren könnte sich die Zahl der Zuckerkranken verdoppeln, so dass dann möglicherweise 20 Prozent der Bevölkerung an Diabetes leiden. Adipös sind jetzt bereits 20 Prozent der Bevölkerung. Wer fettleibig ist, hat ein deutlich erhöhtes Risiko, an Diabetes zu erkranken. Das ist auch immer mehr bei Kindern und Jugendlichen der Fall.

Die Baby Boomers, also die jetzt alternde Generation, die zwischen 1946 und 1956 geboren wurde, werden erst einmal die meisten Krankheitsfälle beisteuern und damit auch die größten Kostenzuwächse verursachen. Auch sonst scheint die seit Jahrzehnten steigende Lebenserwartung auf ihrem Höhepunkt angekommen zu sein ( Ende des gesundheitlichen Fortschritts?).

Die Wissenschaftler gehen auch davon aus, dass die seit Jahren ebenso wie die Diabetes zunehmende Fettleibigkeit in den nächsten 25 Jahren ihren Höhepunkt überschritten haben wird – zumindest in dem Teil der Bevölkerung, die nicht unter Diabetes leidet. Adipositas und Diabetes Typ 2 treten häufig zusammen auf. 2033 werden "nur" noch 27 Prozent der Bevölkerung fettleibig sein, heute sind es 30 Prozent, die Zahl der Übergewichtigen und Fettleibigen werde sich aber konstant bei etwa 65 Prozent halten. "Wir können nicht alle fettleibig werden", sagen die Wissenschaftler, warnen aber davor, dass die US-Gesellschaft wegen der Zunahme der Diabetes in große Probleme stürzen könnte.

Es sei dringend notwendig, die Ernährung zu verändern, sich mehr körperlich zu betätigen und besser vorzusorgen. Zwar würden immer mehr junge Menschen an Diabetes erkranken, da man die Zuckerkrankheit aber besser behandeln könne, steige die Lebenserwartung, die Menschen würden aber auch länger krank sein, wodurch die Behandlungskosten in die Höhe schießen und das Gesundheitssystem belastet wird.

 


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