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Die Ergebnisse des bundesweit durchgeführten Fahrradklimatests des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) für die Städte des Rhein-Erft-Kreises sind ernüchternd. “Die Befragungsteilnehmer*innen haben keiner einzigen Kommune bessere Noten ausgestellt als bei der Befragung zuvor”, so Axel Fell, der Pressesprecher des ADFC Kreisverbandes Rhein-Erft, “und das bei einer wesentlich höheren Repräsentativität der Befragung.

Dreimal mehr Menschen haben in 2018 gegenüber 2016 im REK mitgemacht.” Immerhin kamen 2018 mit Bergheim, Brühl, Frechen, Hürth, Kerpen und Pulheim sechs Städte im Rhein-Erft-Kreis in die Wertung gegenüber nur drei in 2016.

Die Ergebnisse für die Rhein-Erft-Kreis Städte fallen leicht unterschiedlich aus, aber in den Schwerpunkten ähnlich. “Insgesamt kommen die eher freizeitorientierten Radfahrer*innen wohl auf ihre Kosten”, so Norbert Rapelius, der Vorsitzende des ADFC Kreisverbandes. Die Wegweisung für Radfahrer, das zügige Vorankommen und auch die Öffentlichkeitsarbeit für das Radfahren sind die meistens am oberen Ende bewerteten Punkte in den Befragungsergebnissen.

Das Fahren auf Radwegen und Radfahrstreifen und auch im Mischverkehr, Oberfläche, Breite, Reinigung und Räumdienst der Radwege und vor allem die Ampelschaltungen für Radfahrende fallen in fast allen Städten gnadenlos durch.

“Es zeigt sich, dass die Städte keine sichere und akzeptierte Radinfrastruktur für den Alltags-, Schüler- und Pendlerverkehr zur Verfügung stellen”, so Axel Fell, “gebaut wird weiterhin nur autoorientiert.”

Der ADFC fordert daher eine durchgängige, klar und einheitlich gestaltete Radinfrastruktur in allen Kommunen des Rhein-Erft-Kreises, die an die überörtlichen Verbindungen nahtlos anschließt. “Häufig kommt man gut über Radrouten oder entlang von überörtlichen Straßenverbindungen von einer Stadt in die andere oder von einem Ortsteil in den anderen, im Ort wird es dann aber unübersichtlich und gefühlt unsicher”, so Norbert Rapelius.

“Wir werden uns die Befragungsergebnisse Kommune für Kommune genau anschauen, aber eines kann man jetzt schon sagen”, so Axel Fell, “die Verkehrswende kann nur gelingen, wenn der Radverkehr auch im Alltag und beim Pendeln zum Arbeitsplatz mehr Anteile vom Auto übernimmt. Dazu ist eine bessere Radinfrastruktur und mehr Platz fürs Rad unerlässlich. Hierfür werden wir uns in allen Städten des Rhein-Erft-Kreises und ortsübergreifend einsetzen.”

Fast 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rhein-Erft-Kreis , 170.000 bundesweit
Der ADFC-Fahrradklima-Test ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit und wurde im Herbst 2018 zum achten Mal durchgeführt. Er wird durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans 2020 mit rund 195.000 Euro gefördert. Rund 170.000 Menschen stimmten bundesweit ab – eine Steigerung von 40 Prozent gegenüber dem letzten Test. Im Rhein-Erft-Kreis stimmten 943 Menschen ab, das ist eine Verdreifachung gegenüber 2016. Die Zunahme führt der ADFC auf das wachsende Interesse am Thema Fahrrad und Radverkehr zurück. Die detaillierten Ergebnisse des Fahrradklima-Tests 2018 finden Sie auf www.fahrradklima-test.de.

Fahrradklimatest: Kommunen im Rhein-Erft-Kreis schneiden schlecht ab

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