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Bildungspartnerschaft zwischen Kerpener Gymnasium und Stadtarchiv
Die Bildungspartnerschaft zwischen dem Kerpener Gymnasium und dem Stadtarchiv besteht seit 2014 und wird nicht nur in außergewöhnlichen Projekten umgesetzt. Die Kooperation zwischen dem Gymnasium und dem Archiv wurde nun bis auf Widerruf verlängert. So ist es möglich, für bestimmte Projekte dieser erfolgreichen Zusammenarbeit Fördermittel des zuständigen Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW zu erhalten.

Am 07. Mai 2018 unterzeichneten Herr Bürgermeister Dieter Spürck und die Schulleiterin der Europaschule, dem Kerpener Gymnasium, Frau Tatjana Strucken, im Rathaus der Kolpingstadt Kerpen die Kooperationsvereinbarung zur Weiterführung der Bildungspartnerschaft zwischen dem Gymnasium und dem Stadtarchiv. Zu den jeweiligen Kontaktpersonen wurden für das Gymnasium Markus Potes und für das Stadtarchiv Susanne Harke-Schmidt ernannt.

Nach der sehr erfolgreichen Ausstellung zur Feldpost des Ersten Weltkriegs ist nun ein besonderes Gemeinschaftsprojekt über die Spuren einer jüdischen Familie in Kerpen geplant. Charles Schwarz ist der Nachkomme einer alteingesessenen jüdischen Familie in Kerpen. Bei seinem Tod im Jahr 2015 war er der letzte hier geborene Überlebende des Holocaust. Karl-Philipp Schwarz floh 1939 mit seiner Mutter nach Frankreich. Während sein bereits zuvor emigrierter Vater Josef in Lyon verhaftet, deportiert und ermordet wurde, überlebten Karl-Philipp und seine Mutter im Untergrund. Seine Mutter kehrte nach Kerpen zurück. Karl-Philipp, der sich später Charles nannte, blieb in Frankreich, war aber häufig in Kerpen zu Gast. Auf Initiative seines Sohnes Pierre begann er die Geschichte seiner Familie zu recherchieren und in einer Chronik zusammenzutragen. Diese übergab er im Jahr 2012 seinen Enkelsöhnen in einer bewegenden Veranstaltung im Stadtarchiv Kerpen. Er wollte seine Nachkommen damit an ihre deutschen Wurzeln erinnern und ebenso die Kerpener an die jüdischen Familien und Nachbarn in ihrer Stadt. Charles Schwarz übergab dem Stadtarchiv eine Kopie dieser Chronik.

Das Projekt knüpft an die Recherchen von Charles Schwarz im Kerpener Stadtarchiv und an ein früheres Schulprojekt über jüdische Familien in Kerpen und deren Schicksal nach 1933 an. Zunächst soll im laufenden Schuljahr damit begonnen werden, die französischsprachige Chronik durch einen Französisch-Kurs des Gymnasiums zu übersetzen. Mit Beginn des neuen Schuljahrs wird parallel dazu ein Geschichtskurs mit der „BIPARCOURS-App“ Beiträge für einen Spaziergang auf den Spuren von Charles Schwarz und dem jüdischem Leben in Kerpen realisieren. Die beteiligten Fachlehrer für Geschichte und Französisch haben bereits im Vorfeld der Planungen auf großes Interesse von Seiten ihrer Schülerinnen und Schüler hingewiesen und möchten sie bei der Durchführung des Projekts begleiten.

Die Chronik soll in der Publikationsreihe der Heimatfreunde Stadt Kerpen e.V. „Beiträge zur Kerpener Geschichte und Heimatkunde“ als Band XVII veröffentlicht werden.

Kooperationsvertrag unterzeichnet

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