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„Denk dir deine Stadt“ war das Motto des ersten Ideenwettbewerbs des Jugendamtes der Stadt Erftstadt im Jahr 2015. Der 1. Platz, eine ErftstadtApp, wurde nun realisiert und vorgestellt. Rund 80 junge Leute nahmen beim Ideenwettbewerb teil und präsentierten zehn Vorschläge; darunter sehr konkrete Ideen für Angebote und Verbesserungen in Erftstadt. Andere zeigten durch kreative Wettbewerbsbeiträge den Blick der jungen Menschen auf ihre Heimatstadt.

Eine Jury kürte schließlich auf den ersten Platz unter anderem den Vorschlag eine „Erftstadt App“ einzurichten, die vor allem junge Angebote bekannter machen soll. Stephanie Seupke, Niklas Trué, Jana Barth und Anna Edenhofer hatten ihre Idee mittels eines selbstgedrehten Kurzfilms eingereicht und überzeugten damit.

Im Jugendhilfeausschuss der Stadt Erftstadt wurde für die Entwicklung schließlich der junge Borrer Konrad Alter mit der Umsetzung beauftragt und die neue Medienabteilung des Jugendkulturvereins Szene 93 darum gebeten, dies redaktionell mit der Jugendberatung Mobilé zu begleiten. Intensiv wurde die App vorbereitet, um den Wünschen der jungen Leute gerecht zu werden. Seit einiger Zeit stand die App testweise zum kostenlosen Download bereit, wurde weiter verbessert und konnte nun der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Dass die Umsetzung etwas länger gedauert hat, lag vor allem an den Voraussetzungen der Anbieter. „Lizenzrechtlich und technisch war es durchaus schwierig, dafür ist die App aber jetzt sowohl für Apple- als auch für Android-Smartphones verfügbar“, berichtet Jugendamtsleiter Joachim Feldmann. Mit dem Ergebnis ist er sehr zufrieden. „Sie ist gut zu bedienen und ich denke, dass sie sich jetzt mit mehr Inhalten immer weiter entwickeln wird.“

Mögliche Termine für die ErftstadtApp kann man kostenlos und bequem über ein Kontaktformular eintragen. Sie werden von der Redaktion von Szene 93 und Mobilé eingearbeitet. „Wir können nicht alle Ereignisse selbst auffinden, dazu brauchen wir die Unterstützung der jeweiligen Organisatoren“, erklärt Philipp Wasmund, Vorstand von Szene 93, und bittet um die Mitarbeit der Institutionen, Vereine und Schulen.

Anna Edenhofer lobt die Funktionen der App: „Durch die Karte sieht man auch, was genau um die Ecke angeboten wird. Junge Leute sind ja oft nicht so mobil.“ Das fröhliche Logo der App hat der Konradsheimer Grafiker Simon Hellmich beigesteuert. Neben Terminen für Kultur, Sport und Informationsveranstaltungen finden die Nutzer hier auch Hilfsangebote und Adressen bei Sorgen und Nöten. Konrad Alter, der sich um die Entwicklung gekümmert hat, freut sich über die erste positiven Reaktionen. „Für konstruktive Vorschläge zur Verbesserung sind wir auch weiterhin offen.“ Die Erftstadt App findet sich kostenlos im Google Play Store und im AppStore zum Download.  

Eftstadt-App vorgestellt
Konrad Alter (Entwickler), Anna Edenhofer (Ideengeberin), Philipp Wasmund (Szene 93), Stephanie Seupke (Ideengeberin), Klaus Röttgen (Jugendberatung Mobilé), Jana Barth (Ideengeberin), Joachim Feldmann (Jugendamt) stellen die Erftstadt App vor.

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